Impuls
Das gesagte Wort ist bald verklungen. Dann beginnt eine Phase der Energetisierung. Was ich gesprochen habe, wirkt sich im Nachgang aus. Dabei entladen sich die unbehaglichen Anteile einer Situation. Wir erleben erst einmal ihre Auswirkungen. Danach finden wir irgendwann wieder zu unserer Beherrschung.
Dank der Stille nach dem Sprechen erfahren wir etwas. Moment für Moment integriert sich alles zu einem Ganzen bei uns. Vom Ganzen her rührt unsere Stärke.
Idee
Für mich ist mein Werk so gut wie das eines jeden anderen. In mancher Beziehung habe ich damit bestimmt Recht. Das ist mit Sicherheit wahr.
Dokumentation
Was ich gesagt habe, würde man nicht außer Acht lassen können. Auch ich habe meinen Anteil am Geschehen.
Impuls
Ich würde meine Leistung nicht an den überwundenen Schwierigkeiten messen wollen. Das könnte das Bild verzerren, welches ich zeichnen möchte.
Wichtig ist es, dass man die Eindeutigkeit der Dinge erhält.
Impuls
Man würde nicht einfach so das Wort eines anderen nachsprechen und damit Recht behalten können. Etwas hat man auch zu überlegen, bevor man spricht. Ohne einen eigenen Gedanken gefasst zu haben, gibt es keinen Geist. Ohne Geist wiederum besteht kein Bewusstsein. Dann ist man nicht mehr vorgekommen. Man hat sich so schnell im Nichtigen verlaufen.
Als Lehrer möchte ich schweigen, als Meister werde ich nichts zu tun haben. Das Geschehen sollte auf natürliche Weise wirksam sein.
Aller Einfluss ist gut, wenn er in natürlicher Weise vorkommt.
Impuls
Ein Irrweg würde nicht besser sein, nur weil man an ihn geglaubt hat.
Gedanke
Das Wasser aus einer Quelle in der Umgebung ist ein Hinweis auf im gleichen Grund gespeicherte Wasservorkommen.
Gedanke
Allein nur die mich selbst betreffenden Prozesse können von mir mit eigener Kraft aufrechterhalten werden.
Der Umgang mit diesen Kräften bedingt mich. All mein Training zielt darauf ab, sie zu erhalten. Das bringt etwas hervor. Meine Eigenheiten bestimmen mein Wesen und legen fest, was mir möglich sein wird.
Was mein Vermögen begrenzt hat, würde nicht lästig sein. Es hat immer auch etwas Gutes ermöglicht. Der Verzicht auf ein Übermaß an Freiräumen sorgt für gute und auch reguläre Verhältnisse bei mir. Damit kann ich bestehen.
Das Nachdenken über solche Gegebenheiten stärkt meinen Geist.
Dank der Zuordnung meiner Gedanken zu realen Phänomenen kann ich diese gewichten.
Es ist wahr, dass ich meinen Weg gefunden habe. Die Verwirklichung gewisser guter Dinge habe ich schon vorbereitet und damit begonnen, sie einzuführen.
Die Wahl der Mittel kann nur für den Moment abgeschlossen werden. Das setzt eine Handlungsfähigkeit frei und führt zu einem Handlungsvermögen. Es ist spektral und beinhaltet neben seinen Eigenschaften auch gewisse Leerstellen.
Niemand hat alles zu erklären und niemand muss alles verstehen. Die Leerstellen sollten erst einmal uninteressant sein, obwohl sie eigentlich funktional sind.
Das eigene Verhalten hat mir stets bestätigt, wer ich bin. So sind meine Verhältnisse wahr geworden. Ich habe zwar ein bedingtes Wesen und alles an mir wird natürlich von endlicher Art sein, aber das Leben hat doch seinen Docht an sich getragen.Ich bezeichne ihn als Seele.
Meine Flamme braucht nicht sofort zu erlöschen. Sie wird bestehen, wenn das geht. So habe ich es gesehen. Das macht mich aus.
Ihr Licht und mein Schein, das wird zusammengehören.
Gedanke
Das zeitliche Gefüge dieser Tage habe ich beachtet und dabei etwas erkannt. Ich ahne jetzt, wo genau ich stehe.
Natürlich habe ich eine Wahl, die es mir gestattet, die eigenen Kenntnisse für meine Zwecke einzusetzen. Zusätzlich eigne ich mir weitere Fertigkeiten an.
Diese Fertigkeiten sollten vollständig zum Tragen kommen.
Das tun sie bereits. Es gibt dafür Gründe, warum das so ist. Was Bestand erfahren hat, dem habe ich mich gewidmet. Das habe ich gerne getan, aber ich habe auf diese Weise auch etwas erreicht.
Impuls
Genau so, wie ich die Stufen einer Treppe nacheinander nehmen werde, arbeite ich auch mein Werk mit einer Routine aus, die den natürlichen Vorgaben gerecht wird.
Eines kommt dabei nach dem anderen, alles baut unterdessen aufeinander auf. Das Gefüge der Dinge hat sich von sich aus ergeben. Alles fügt sich einander zu und somit kann sich das ganze auch erfüllen.
Solange ich mit meiner Lebensader vereinigt bin, gehe ich diesen Weg auf gerade Weise weiter.
Da habe ich einen eigenen Gedanken getragen. Das Bild von mir selbst steht dabei im Zentrum der Überlegung, weil es ursächlich für vieles ist, das für mich lebensbestimmend sein wird.
Dokumentation
Mathias Schneider stellt seine Dinge im hellen Lichtschein des Internets aus. Dabei sollte das Werk in den richtigen Farben erscheinen.
Was es hier zu sehen gibt, ist auch so gewesen, wie es jetzt wirkt. Er legt sein Augenmerk darauf, dass die Wiedergabe unverfälscht geschieht.
Ein zu hohes Maß an Worten verzerrt die Aussagen. Darum begrenzt er seine Worte.
Für seine Mitmenschen möchte er Raum lassen.
Dokumentation
Der Mensch erfährt die Gegenwart. In ihr geben alle Dinge eine Reflexion wieder. Jeder sieht sich in diesem Spiegel.
Impuls
Lieber identifiziere ich mich mit meinem Dasein, als zu vergehen. Gerne lasse ich das Düstere, wie es ist.
Dokumentation
Manchmal habe ich beim Schreiben nicht sofort weiter gewusst. Dann habe ich einfach gelesen, was schon bestanden hat.
Ich habe mit den Worten gewerkelt und getüftelt. Eins ums andere habe ich dabei ausprobiert und die Texte umgestellt. Ich suche nach wahren Gedanken, um mein Dasein zu beschreiben.
Manches Wort habe ich so zu den bestehenden Texten ergänzt. Die Phase der Vervollständigung gehört zu diesem Prozess dazu.
Ich habe eingesehen, dass es für meine Sache gewisse Worte gibt, die es stabilisieren können. Aus ihnen bilde ich meine Stärken.
Impuls
Ich möchte diese Welt nicht verändern. Aber ich will etwas von ihr benennen, wie es ist. Sie hat schließlich auf mich gewirkt.
Impuls
Alles hat eine Taktung. Meine Handlungen führe ich vollständig durch. Das hat die Dinge von mir geprägt.
Impuls
Solange wir an unserer Umwelt ablesen können, was Sache ist, brauchen wir keine Literatur als Ratgeber heranzuziehen, um etwas Gutes zu verstehen.
Impuls
Ich habe den Weg eines Auguren eingeschlagen und bleibe da, wo ich bin. Ich möchte verstehen, was in dieser Welt geschieht.
Impuls
Ich habe nicht allein nur für meine Flamme etwas getan, auch mein Funke hat mich gebraucht.
Impuls
Die Freiheit der anderen hört dort auf, wo unsere Freiheit beginnt.
Meine Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit der anderen beginnt.
Gedanke
Die Frage, ob der Mensch seinen Weg gefunden hat, lässt sich beantworten, wenn er wieder heimgekehrt ist.
Die Wiederkunft des Menschen schließt seine Kreise ab. Dann, wenn das Gegebene abgeschlossen ist, lässt sich prüfen, was es bedeutet.
Da habe ich mir eigene Gedanken dazu gemacht. Ich habe den Faden aufgenommen und damit etwas gewebt. Ich habe die Wolle genommen und weitere Fäden gesponnen. Manches hat daran gehaftet oder sich darin verfangen. Darum habe ich meine Schriften bereinigt. Ich habe sie durchgekämmt und sie vom Schmutz befreit.
Impuls
Als ein in der Geometrie geschulter Mensch weiß ich zu sagen, dass man mit drei voneinander unabhängigen Punkten stets ein Dreieck zu bilden vermag. Was wir aber auch feststellen können, ist, dass diese drei Punkte auf einem einzigen Kreis liegen.