Gedanke
Die ausgesprochenen Worte bilden zuweilen auf der bildlichen Ebene einer Vorstellung linienartige Gebilde aus. Das Gesagte hat seine Funktion. Dank der Auffassung ihres zeitlichen Verlaufs wird es darstellbar, aber auch vergleichbar sein, wie wir die Zeichnung dieser Strukturen bewertet haben.
Da kommt etwas vor uns zum Vorschein.
Die Linien sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eindeutig wiedergeben, in welches Verhältnis wir die Ereignisse jetzt gesetzt haben.
Das alles ist von manchem nicht gut verstanden worden. Es scheint so, dass die Komplexität der natürlichen Erscheinungsweise manchen Menschen überfordert.
Da wählen wir unseren Weg.
Entsprechend unseren eigenen Ansichten haben wir ausgestaltet, was wir kennen. Die Suche nach der Wahrheit ist eine nach der guten Darstellungsweise von ihr. Nur das, was wir vor uns bringen können, kennen wir. Nur das, was wir gekannt haben, wird uns gewahr.
Erst jetzt setzen bewusste Verschaltungen unseren mentalen Zustand in Kraft.
Ohne die Glocke gibt es auch keinen Klang von ihr. Ohne den Turm mit seiner Aufhängung schallt die Glocke nicht frei und erklingt nicht bis ins hintere Tal.
Ähnlich diesem Motiv verhält es sich auch mit unserem Verstand. Es zeichnet einen vernünftigen Menschen aus, dass er darum weiß, wie er von seinem Verstand Gebrauch machen kann.
Jeder Mensch ist auf natürliche Weise verständig. Da werden es die tönenden Klangkaskaden sein, was in den hinteren Stuben zu vernehmen ist. Wer gut behandelt wird, der kommt auch auf die Beine.
Mit diesen Worten leiten wir unseren Anspruch an die geeigneten Umgangsformen her.
Impuls
Von der Ordnung geht etwas aus, das mich in Ruhe zur Kraft finden lässt. Sie bedingt das Gegebene. Es wird von ihr durchdrungen und geprägt.
Eine regelmäßige Sortierung der Gedanken führt zu geeigneten Wegen. Darum behalte ich meine Gedanken bei. So lerne ich am Schnellsten, was ich wissen muss.
Was ich schon erhalten habe, das gehört jetzt zu mir. Es wird zu einem wesentlichen Anteil meiner Ausstattung. Dank ihr gelingt mir so manches.
Das nächste geäußerte Wort sollte folgerichtig sein.
Ich entscheide mich gegen die Beliebigkeit und wähle aus, was ich sagen werde. Ohne eine richtige Überzeugung zu haben, möchte ich nichts sagen. So kommt es zu meinem Schweigen.
Impuls
Ich glaube an diese Welt und die Menschen in ihr.
Idee
Die Schriften aus meiner Hand zeigen mir etwas auf, das mit mir zu tun hat. Ich ahne, dass ich ein gewöhnlicher Mensch wie jeder andere bin. Damit bin ich glücklich. Das entspricht meiner Erwartung an dieses Dasein. Es sollte mich erfüllen.
So denke ich nach. Ich gehe bei meinem Werkschaffen mit der Einfalt eines Aktivisten in eigener Sache vor und betreibe eine Kunstform, wie ich sie mag. Das habe ich als ‘Art of Zero’ bezeichnet. Es ist mein Weg. Damit beginne ich mich zu besinnen und lerne es, die damit verbundenen Prozesse eingehend und genau zu schildern. Ich verspreche mir viel von der Benennung dieser Abläufe.
In der Kartei ‘Baukasten’ stelle ich ihnen mein Werk im Gesamten vor. Dort bekenne ich mich zu dieser Existenz mit dem Leben von mir. Über mein Dasein schreibe ich, weil es das einzige ist, für das bei mir ein Zugang besteht.
Damit verhalte ich mich korrekt.
Der Nukleus meines Werks ist von mir vollständig zu beschreiben. Das ist meine Aufgabe. Meines Erachtens ist mein Werk dennoch klein, geringwertig und einfach. So habe ich es geschaffen, so habe ich es gewollt. Im Grunde ist es die Spiegelung meines Kosmos, wie ich ihn kenne. Was ich hier in diesen Schriften für Gedanken anführe, hat zu gewissen Ideen geführt, die mir entsprechen.
Mein Werk ist so aufgebaut, dass es als Miniatur von einem Außenstehenden gut zu verstehen wäre. Da hat es gut in eine mittelgroße Schuhschachtel gepasst.
Sie wäre geräumig genug, um meinen Dingen ausreichend Platz zu bieten.
Damit verbunden ist die Aussage, dass meine Dinge überschaubar sind.
Gedanke
Beim Schreiben über die Sachverhalte meines Lebens habe ich festgestellt, dass ich mich leichter verständlich machen kann, wenn ich bei der Wahrheit bleibe. Da mein Leben aber weder gerade noch einfach verlaufen ist, muss ich viele schwierige Sachverhalte in meinen Schriften benennen, wenn ich das einhalten möchte.
Ich schreibe davon, was ich erfahren habe. Das Bild, das andere Leute von mir zeichnen, beziehe ich dabei in meine Texte ein.
Das gebe ich auf neutrale Weise wieder. Da führe ich die Ereignisse meines Daseins an. Ohne großartige Klärungsversuche zu unternehmen, mache ich das und bringe mich in Stellung. Es erfordert Kraft und Mut.
Es sollte das Ziel meines Wirkens sein, dass ich meine Positionen verständlich mache. Also spreche ich, also schreibe ich. Meine Gedanken gelten bei mir etwas.
Impuls
Es sind die Kenntnisse, die mir etwas Gutes ermöglichen sollten. Das tatsächliche Vermögen von mir möchte ich in meiner Werkschau absichern. So komme ich dazu, die bereits entzündete Fackel anzubieten. Wer sie gefunden hat, der darf seine Fackel an ihr entzünden. Das wäre wünschenswert. Ein gutes Licht wird stets gebraucht.
Ich glaube, dass das Ganze zu etwas führen wird.
Da gebe ich den Dingen ihren Namen. Etwas gewinne ich dabei.
Dokumentation
Mein Leben ist seit geraumer Zeit von einem gewissen Schatten überlagert. Was ihn ausmacht, das können andere Menschen weder erahnen noch aus ihrem Dasein kennen.
Es wird anderen Leuten kaum klar sein, was mein Dasein beschwert hat.
Der gültige Rahmen ist etwas, nach was ich mich richten möchte.
Lieber habe ich meine Zeit mit schönen Dingen verbracht, als mich zu beklagen.
Dokumentation
Der Wert meiner Werke beruht auf ihrem Zusammenschluss. Über viele Jahre, ja Jahrzehnte meines Lebens hinweg, habe ich kontinuierlich daran gesessen und ausgearbeitet, was mir in den Sinn gekommen ist.
Das Ganze muss auch so verstanden werden, wie es entstanden ist.
Seine Bewertung hat sich danach zu richten.
Impuls
Das Ziel von mir ist es, den Schiefstand meiner Dinge zu beseitigen.
Dokumentation
Meine Lebensweise ist sehr stetig und ausgeglichen. Was ich mache, reduziere ich auf gewohnte Dinge.
Was Außenstehende über mich denken, habe ich nicht gesteuert. Jeder hat eigene Gründe, warum er etwas gesagt hat.