Dokumentation
Viele Leute sind nicht deshalb arm gewesen, weil sie nichts zu eigen haben würden. Manchen mangelt es schlicht an einer zutreffenden Vorstellung davon, was etwas wert sein wird und wie man es erhält.
Die Wertgefüge sind stets unbeständig von ihrer Art gewesen. Wer etwas auf sich gehalten hat, hat darum auf seinen Geschmack vertraut, wenn es um den Erwerb von Gütern gegangen ist. Da sind seine Dinge in Ordnung gekommen.
Eine Philosophie anderer Leute ist keine für mich gewesen. Was ich verstanden habe, haben andere Leute ebenfalls nicht gewürdigt. Darum habe ich mich auf meine eigenen Ideen beschränkt und sie wahr gemacht. So sind meine Wege gangbar geworden.
Da habe ich es wie sie getan. Somit habe ich irgendwann damit begonnen, mich auf den eigenen Fundus und damit auf mein Wirken zurückzuziehen. Jeder Schritt nach vorne ist ab da ein Zugewinn gewesen. Damit habe ich mich erneut an die mir bereits zuvor schon bekannten Wege angeschlossen. Alles Gute tritt von da an als Ergänzung des eigentlichen Ganzen auf. So wird eine Tiefe erwirkt.
Die gewohnten Dinge habe ich dabei geleistet, weil sie noch immer für etwas gut sind. Das hat mir ein Verständnis für meinen Weg eingebracht. Mit der Zeit ist meine Sache greifbar geworden und sichtbar erschienen. So habe ich als Leuchtturm irgendwann das eigene Licht verbreitet und meine Fackel für meine eigenen Zwecke eingesetzt.
Der Elfenbeinturm der Wissenschaften möchte auf alltägliche Weise so wirken.
In seiner eigenen Art erscheint er den Menschen unabdingbar fern. Dabei ist es sein Funke, der das Licht ausmacht. Unser Geist wird im Lichtschein eines Feuers auf phantastische Weise genährt.
Man erkennt neben den Klippen und Hängen auch wieder die offene See als deren Gegenpol. So kommt man dazu, klug zu handeln. Ein Steuermann, der seinen Weg findet, tut gut daran, die Klippen zu umschiffen. Keinen Grund gibt es, das Boot am Ufer zerschellen zu lassen, solange es klar ist, wo das Ufer verläuft.
Dokumentation
Ein Schlüssel zur Beherrschung der Dinge ist neben ihrer Benennung die Erweiterung eigener Gedanken und Ideen um ihnen zugehörige Eigenheiten gewesen.
Aufgrund der Dimension jener Dinge, die Mathias Schneider öffentlich zur Lesung dem Publikum im Internet bereitgestellt hat, scheint es erforderlich zu sein, eine kleine Anleitung dazu zu geben. Die Fragestellung, wie solche Dinge gut von Ihnen rezipiert werden können, wäre ihm wichtig zu klären. Er möchte diesen Sachverhalt hier besprechen.
Dank einiger Rückmeldungen aus seinem Bekanntenkreis hat er erfahren, dass im Alltag selten ausreichend Zeit vorhanden ist, um der hier gegebenen Fülle an Schriften und Bildern die erforderliche Beachtung zu schenken. Darum hat er nach einem Ansatz gesucht, der es ihm ermöglicht, seine Textsammlungen so aufzubereiten, dass die Leserschaft kaum zusätzliche Mühe bei einer Betrachtung davon haben wird. Schließlich sollte man sich doch dabei erholen können.
Das von Mathias Schneider hergestellte Werk sollte auch nicht ins Uferlose auswachsen. Das gilt es zu verhindern. Ein solches Idyll, wie es durch den Karteikasten ‘Baukasten’ verkörpert wird, sollte in aller gegebenen Beschaulichkeit weiterhin gedeihen.
Mathias Schneider möchte sein Kunstschaffen auf harmonische Weise für Sie aufbereiten. Auch möchte er sich auf eine Darstellung der relevanten Anteile seines Wirkens beschränken.
Er wird sich aus diesen Gründen von Zeit zu Zeit mit dem Arbeiten an den einzelnen Wikis etwas zurücknehmen und deren Inhalte einfach nachwirken lassen. Er bewahrt sich gerne seine Ruhe bei dieser Sache. Auch er bedarf gewisslich einer Regeneration.
Es hat dem Autor als etwas Gutes gegolten, keine allzu schwierigen Dinge auf den Weg zu bringen. Das Gewöhnliche hat für die Erfüllung seiner Aufgabe zumeist ausgereicht. Darum festigt er nun vornehmlich den trivialen Aspekt seines Werkes. So ist eine Basis für sein Werk festgelegt worden.
Er gesteht es Ihnen zu, das Ganze besser zu können als er. Sehen Sie sich seine Dinge aber bitte dennoch an. Zeigen Sie auf, was Sie ebenfalls schon Gutes getan haben, und halten Sie das nicht verborgen. Einen solchen Schatz geborgen zu haben, wird wahrscheinlich Glück bedeuten.
Dokumentation
Die Schwierigkeit der Vermittlung von persönlichen Ansichten zu diesem Dasein als Mensch und jenem damit verbundenen Leben ist bekannt. Jeder führt sein eigenes Leben. In diesem ist kein Platz für Normierungen. Man legt sich auf individuelle Aspekte fest und wird aus diesem Grund inkompatibel.
Mathias Schneider geht den gegenteiligen Weg. Er vollbringt neben der Benennung der Dinge eine Zuordnung der Worte zu seiner Basis. Sein Dasein vergleicht er mit dem universellen Prinzip des Menschseins.
Es sollte die Form, aber auch der Inhalt seiner Schriften passend zu der vorgenannten Aussage ausfallen. Das bringt etwas mit sich. Der Autor Mathias Schneider hat seine Dinge im besten Fall auf eine einheitliche Weise dargestellt. Wo das noch nicht gelungen ist, setzt er seine Lektionen an.
Er möchte von Ihnen gut verstanden werden. Das wäre ihm wichtig.
Jener Sachverhalt, dass seine Werke von ihm aus einem eigenen Antrieb verfasst worden sind, hat Bestand. Sein Wissensspektrum gibt er wieder, um etwas ausmachen zu können. Er möchte es vermitteln und dabei sichtbar machen, wo noch etwas fehlt. Sein spektraler Aspekt sollte geklärt werden. Die Sphäre seines Wirkens macht er der Leserschaft vertraut.
So versucht er, den Erfordernissen seines Daseins gerecht zu werden. Das macht er mit sprachlichen Mitteln. Seine Art der Lebensführung hat ihn dazu gebracht.
So haben sich seine Dinge miteinander verzahnen lassen. Es ist etwas auf gute Weise von ihm ausgestaltet worden.
Seine Handlungsebene bringt es mit sich, dass er im Laufe der Zeit stärker zur deutschen Sprache zurückfindet. Auf diesem Weg befindet er sich gerade. Jahre der sprachlichen Verwirrung haben nur einen Mischmasch ergeben, der niemandem so richtig klar geworden ist. Die in dieser Lebensphase entstandenen Texte zu rekonstruieren ist aufwändig. Man braucht viel Mana dafür.
Er hat also mehr und mehr seine Texte vereinheitlicht und vornehmlich auf Deutsch geschrieben. Es ist seine Muttersprache, mit der er inzwischen gerne umgeht. Er kann sich damit identifizieren, dass er sie spricht. In ihr möchte er auf inspirierte Weise wirken.
Mathias Schneider hat von seinen eigenen Gedanken und Ideen etwas geschrieben. Zuvor hat er mit Freunden und Bekannten gesprochen und manche Sache erst im Nachgang daran sprachlich fixiert.
Bei dieser Arbeit hat er seine kombinatorischen Fertigkeiten eingesetzt. Er ist sich sicher, dass er in seinen Schriften noch nicht alles umrissen hat, was für ihn an Gedanken und Ideen erschließbar sein wird. Sein Feldzug ist ein Mentaler, auf dem er die Gefilde der Sprache verortet und so das menschliche Wesen mit Zuordnungen und Benennungen ausgestattet hat, auf dass es gestärkt aus diesen Kämpfen hervorgehen wird.
Er ist von seinen Freunden hingebungsvoll unterstützt worden. Man hat sich seine Geschichten gerne angehört und seine Fortschritte anerkannt.
Gedanke
Das Lesen der Worte in einem Buch ist mitunter dem Einlesen eines Datensatzes gleichgekommen. Dabei hat sich an mir etwas verschaltet, was ich erkannt habe. Das habe ich den Worten angesehen, was sie für mich bedeuten. Eine Ordnung davon, was ich gerade lese, ist von mir wahrgenommen und eingehalten worden. Dadurch ist eine Gelegenheit entstanden, die bewirkt hat, dass sich das geschriebene Wort auf mich auswirkt. So habe ich es integriert.
Von Bedeutung und von Wert für das Dasein eines Menschen sollte das Menschliche per se schon sein. Es ist von sich aus jederzeit sein Ziel, zu sein, was man ist. So sehe ich das und so verwirkliche ich mich. Dann finde ich mich als Mensch in diesem Dasein ein und kann erfahren, wie man auf gute Weise lebt. Man kennt das eigene Glück und weiß, was es ausmacht. Daraus, wie ich leben möchte und leben kann, ziehe ich meine Schlüsse.
Ich bejahe die an mir aufkommenden Gedanken gerne. So, wie sie bei mir vorkommen, habe ich sie belassen und bestätigt. Das ist mein Weg. Es wird mein Wesen dadurch von mir erhalten. Ich lasse es so, wie es schon ist, und begründe damit einen Modus der Gleichmut.
Da hat es das Schicksal zuweilen gut mit mir gemeint und mir die Freuden eines erfüllenden Lebens zuteilwerden lassen. Dieser Sachverhalt macht mich dankbar. So wirke ich auch.
Die Güte dieses Lebens ist trotz all der bereits erfahrenen WIdrigkeiten in diesem Dasein lobenswert und beachtlich. Diese Bewertung führe ich hier voller Absicht an. Ich finde sie wichtig.
Da mache ich mir klar, dass ich bereit bin, Zeugnis dafür abzulegen, dass meine Dankbarkeit zu Recht besteht. Was ich in meinem Leben schon erfahren habe, ist größtenteils gut für mich gewesen. Es wird der Wert der erlittenen Leiden bei weitem vom erfahrenen Glück übertroffen.
Die Tatsache, dass diese Worte frei gewählt sind, sollte die Aussage derselben nicht abschwächen. Auch wenn ich es nicht müsste, werde ich zu diesem Wort stehen.
Dankbarkeit ist eine Haltung.
Impuls
Als Mensch habe ich etwas im Sinn. Das Glück meines Lebens ist mir wichtig. Das sollte etwas sein, das für jeden anderen Menschen gleichermaßen Gültigkeit hat. Da sehe ich mich im richtigen Licht und kann etwas zum Besten geben, was gesagt gehört. Im Nachgang an diese Findungsphase erkenne ich mein Wort nochmals an. Das Gute davon möchte ich beibehalten. Es gilt mir etwas, die Festlegungen in meinen Schriften auch später wieder nachvollziehen zu können. So möchte ich auch im Nachhinein wieder verstehen können, dass meine Worte eine Bedeutung haben. Was ich in meinen Schriften schon gewichtet habe, das tariere ich wieder und wieder beim nachträglichen Lesen aus, um mich daran zu stabilisieren. Diese Eigenheit meiner Betätigung an der Kartei ‘Baukasten’ verhilft mir zu meiner mentalen Kraft. Das Gute davon habe ich irgendwann erkannt und mich auch entsprechend ausgerichtet.
Es sollte meine eigene Bereitschaft sein, was mein Glück in diesem Leben bedingt. Das befähigt mich. Ich leiste mit meiner Arbeit etwas. Ich halte ein, was mir von dieser Welt in Bezug zu meinem Leben schon bekannt geworden ist.
Ich mache von meinem Vermögen Gebrauch. Alles sollte gut sein. Was bei mir im Lot ist, das könnten auch andere Leute so erreichen.
Das Lot möchte ich mir als Anschauungsobjekt bewahren. Ich sehe es in allen Dingen. Meine Kenntnisse fußen an diesem Lotpunkt, der allen guten Dingen zu eigen ist.
Daran setzt meine Kraft an.
Ich will erreichen, dass mein Wesen mit seiner Natur etwas Gutes ist. Ich möchte für andere Menschen verträglich sein. So will ich bleiben.
Manches ist bei mir schon entstanden, das ich gerne mit anderen teile.
Das sollte recht sein. Ich besinne mich auf etwas Einfaches. Ich möchte normale Dinge bewirken und so etwas wahr machen, das auch wirklich gebraucht wird.
Meine Wanderungen durch das innere Labyrinth der eigenen Gedanken sind von mir wieder und wieder abgeschlossen worden, damit ich klarkomme.
Impuls
Ein Mensch, der das Gegebene so anerkennen möchte, wie es ist, sollte in seinem Leben auch damit zurechtkommen, wie etwas gewesen ist. Dazu muss er Stellung beziehen. Er muss seine Haltung erkennen und sie verwirklichen.
Das Ganze, was man als Erfahrung ansieht, hat man in seinem ursprünglichen Zustand zu belassen, damit es sich erhält.
Der Bereich der Erfahrung und der Bereich der Verwirklichung bedingen einander. Das Gute wird daran zu erkennen sein, dass es allen wahren Dingen eingeschrieben ist.
Diese Verwendungsweise des Begriffs für das Gute ist ohne eine moralische Komponente zu verstehen. Für eine Installation der Moral braucht es mehr als nur eine Betrachtung der elementaren Dinge.
So habe ich das Gute zu meinem Ausgangspunkt im Räderwerk des Kosmos gemacht. Irgendwo in diesem Gefüge bin ich. Genau hier setzt mein Weg an.
Stufe für Stufe und Schritt für Schritt gehe ich voran und leiste so etwas, das in meinem Sinne gut ist.
Impuls
In einer Welt, die mich schon mit Reflexionen mannigfacher Art beaufschlagt hat, bin ich erschienen und vorgekommen. Das Gute habe ich belassen und festgestellt, dass es leer ist. Das ist der Grund dafür, dass es aufgeladen werden kann. Dazu orientiere ich die jeweilige Sache neu.
Idee
Der Mensch wird in diesem Leben unabdingbar mit seiner Haltung verbunden sein. Sie kann und darf gerne unbelastet sein.
Gedanke
Der Mensch mit seinem Hang zum Fatalismus tut gut daran, diesem Prinzip des Niedergangs nicht nachzugeben. Als Mensch ist man dazu angehalten, einen guten Weg in diesem Leben zu gehen. Dazu hat man mich stets aufgefordert, dabei hat man mich stets unterstützt. Auch erinnert man mich daran.
Ich habe meine Existenz ab einem gewissen Moment so gelassen, wie sie erschienen ist. So ist alles schon wahr.
Ich habe die Ausrichtung von mir eingehalten und meine Haltung bewahrt. Nach und nach habe ich gelernt, wie man die abwegigen Dinge der Welt umgehen kann. Was mir an Gutem verbleibt, sind einfache Momente eines glücklichen Menschen.
Dokumentation
Um mein Leben nicht zu vergeigen, habe ich mir fest vorgenommen, die Ausführung meiner Arbeiten auf nachvollziehbare Weise durchzuführen.
Das hat etwas bewirkt.
Ich habe die Häufigkeit der Anpassungen meiner Handlungsweise reduziert und gelernt, den einmal eingeschlagenen Weg für eine gewisse Zeit fortzusetzen.
Impuls
Das Leben wird bestenfalls auf einheitliche Weise geführt. Dabei mache ich keine Abstriche. Was wird sein, wenn es um mich selbst geht? - Was schon einmal gut gewesen ist, sollte das noch immer sein. So erinnere ich mich an meinen Weg und die damit verbundene Aufgabe.
Da bin ich auf meine Mitmenschen gerne zugegangen und habe einvernehmlich mit ihnen gesprochen. Manch einer hat das gut gefunden und mit mir etwas anfangen können. Manch einem hat es sogar gefallen, als ich an ihn herangetreten bin. Da habe ich damit begonnen, in diesem Leben an meiner Umwelt zu partizipieren und habe etwas für mich erreicht, das mich bis jetzt zufrieden stimmt.
Meine Bezüge sind zu Anfang noch ungeklärt gewesen. Aber mit der Zeit haben die Worte die anderen Sachen ergänzt.
Irgendwann bin ich anerkannt worden.
Impuls
Ich schreibe mir gerne auf, was ich an Wahrem bezeugen kann. Die dabei gefundenen Worte lasse ich in Ruhe nachwirken.
Irgendwann revidiere ich meine Aussagen. Sobald sie mir falsch erschienen sind oder das Gegebene durch sie verzerrt wiedergegeben wird, habe ich mich dazu erklärt und meine Aussagen berichtigt.
Das hat Schule gemacht.
Impuls
Selbstverständlich geht es uns schlecht. Seit wann sollte das Glück einer guten Erfahrung selbstverständlich sein?
Sprachgestaltung
Ich habe in meinem Leben vieles auf einfache Weise getan. Die Leute haben es anders gewollt als ich. Man ist nicht dazu bereit gewesen, mich zu verstehen. Man hat mich auch nicht anerkannt.
Vielfach haben die Menschen meine Worte fehlgedeutet und mir eine sprachliche Schwäche unterstellt. Ich bin mir bis heute nicht sicher geworden, ob das wahr ist.
Ich habe es nicht vorgehabt, mich an den Aussagen der anderen Menschen abzuarbeiten. Auch gehe ich nicht mehr auf sie ein, sobald sie bei mir auf Abnutzung gegangen sind.
So enthalte ich mich des Streitens.